Bewerbt Euch für den M100 Young European Journalists Workshop vom 10. bis 15. September in Potsdam!

Thema: Investigativer Journalismus – Ziele, Techniken und spezifische Herausforderungen.

Bewerbungsfrist ist der 12. Juni 2016. Details zu Thema und Teilnahmebedingungen gibt es hier.


KRIEG ODER FRIEDEN

Die Rückkehr der Geopolitik, Desintegration und die Radikalisierung der Gesellschaft

Donnerstag, 15. September 2016

Gebeutelt von Eurokrise und Flüchtlingsströmen, der Abschottung von Binnengrenzen, dem Ukraine-Konflikt, nationalen Egoismen und dem Aufblühen rechter Parteien zeigt sich die Europäische Union knapp 60 Jahre nach Unterzeichnung der Römischen Verträge in ihrer wohl existenziellsten Krise.

Scheitert Europa? Welche Folgen haben Nationalstaaterei und Rechtsruck in vielen Mitgliedsstaaten? Wie ist es um Anspruch und Wirklichkeit der europäischen Wertegemeinschaft bestellt? Und wie kann Europa seine demokratischen Kräfte neu beleben, um die neuen Herausforderungen zu bewältigen? Welche Rolle spielen die Medien in den Informationskriegen der Gegenwart, welche Verantwortung kommt ihnen zu?

Vor diesem Hintergrund diskutieren am 15. September 2016 rund  60 führende Medien- und Meinungsmacher aus Europa beim 12. M100 Sanssouci Colloquium in der Orangerie von Sanssouci in Potsdam. Ziel des Colloquiums ist ein konstruktives, intersektorales Gespräch zwischen Vertretern aus Politik, Wissenschaft, Medien sowie relevanten Unternehmen und Institutionen über die Perspektiven eines freiheitlichen, demokratischen Europas zwischen Terrorgefahr, Rechtsruck, Renationalisierung, Flüchtlingsströmen, Überwachungswahn und politischem Kontrollverlust.

Das gesamte Konzept lesen Sie hier.

Potsdam, 1. April 2016. Das M100 Sanssouci Colloquium trauert um Hans-Dietrich Genscher, der vergangene Nacht im Alter von 89 Jahren verstorben ist.

Jann Jakobs, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Potsdam und Vorsitzender des M100-Beirats: „Mit großer Betroffenheit habe ich die Nachricht vom Tode Hans-Dietrich Genschers vernommen. Sein Tod ist ein großer Verlust für die Landeshauptstadt Potsdam.

'Wir sind zu Ihnen gekommen, um Ihnen mitzuteilen, dass heute Ihre Ausreise möglich geworden ist.' Dieser Satz aus dem Jahr 1989, dessen Ende im Jubel der etwa 4000 ausreisewilligen DDR-Bürger vor der bundesdeutschen Botschaft in Prag unterging, wird im kollektiven Gedächtnis der Deutschen haften bleiben.

2009 wurde Hans Dietrich Genscher mit dem M100 Media Award des M100 Sanssouci Colloquiums geehrt (s. Foto oben v.l.n.r.: Jann Jakobs, André Azoulay, Hans-Dietrich Genscher, Lord Weidenfeld, der polnische Botschafter Marek Prawda). Das Colloquium würdigte seine Verdienste um Völkerverständigung, seinen Einsatz für Recht und Freiheit und sowie seine herausragende Rolle bei der Überwindung der deutschen und europäischen Teilung. Er eröffnete im vergangenen September in der Orangerie von Sanssouci das M100 Sanssouci Colloquium. Seine Rede beschäftigte sich mit der Frage 'Potsdam 1945 bis 70 Jahre danach: Chancen genutzt oder vertan?', also mit der Rolle, die unsere Stadt in der Weltpolitik eingenommen hat.

Er war ohnehin gerne zu Gast in der Landeshauptstadt. So war er Ehrengast in der Villa Schöningen, als im Jahr 2014 der 25. Jahrestag der Öffnung der ungarischen Grenze gefeiert wurde."

Das M100 Sanssouci Colloquium und die Landeshauptstadt Potsdam werden Hans-Dietrich Genscher ein ehrendes Gedenken bewahren.

Weitere Informationen folgen demnächst.

Der Doyen des Mediengipfels M100, der Verleger, Journalist und Diplomat Lord George Weidenfeld, ist am 20. Januar im Alter von 96 Jahren verstorben.
Oberbürgermeister Jann Jakobs würdigte Weidenfeld:

Potsdam hat mit Lord Weidenfeld einen charismatischen und leidenschaftlichen Freund verloren. Unsere Gedanken sind jetzt bei Lady Annabelle. Wir werden ihn sehr vermissen. Er bleibt uns unvergessen.

Lord Weidenfeld war ein unverwechselbarer Brückenbauer. Er, der kulturbeflissene Menschenfreund, der unermessliche Kontakte in die Politik und die Gesellschaft besaß, konnte problemlos zwischen unterschiedlichen Kulturen und Gesellschaften vermitteln. Dabei half ihm sein persönlicher Hintergrund. Der jüdische Kosmopolit, der mit 18 Jahren aus Österreich fliehen musste, und in England eine neue Heimstadt fand, ist im Herzen immer dem deutschsprachigen Kulturraum treu geblieben. In England wurde George Weidenfeld 1967 zum Sir geadelt, 1976 folgte die Beförderung als Lord ins Oberhaus.

Wenn man ihn persönlich kannte, wurde schnell deutlich, dass er auch ein großer Spötter war. So soll er bereits jenseits der Neunzig in Gesprächen gesagt haben: ,Wenn der Tod kommt, bin ich einfach nicht da.'

Lord Weidenfeld hat die Potenziale Potsdams, in dessen Goldenen Buch er sich eingetragen hat, schnell erkannt und gefördert. Er hat den Mediengipfel M100 erfunden. Er war nicht nur Co-Vorsitzender des M100-Beirates und M100 Gründungsvater, er war die tragende Säule dieses internationalen Medien- und Politikforums.

Kaum jemand wie er konnte Europas tonangebende Redakteure, Kommentatoren und Medienbesitzer sowie Schlüsselfiguren aus dem politischen Raum zusammenzubringen, um die Rolle und den Einfluss der Medien in internationalen Angelegenheiten zu untersuchen und sich für Demokratie, Meinungs- und Pressefreiheit einzusetzen.

Noch im September des vergangenen Jahres hielt er auf dem M100-Galadinner eine grandiose Rede.

Potsdam hat ihm viel zu verdanken!

Er wird uns fehlen.

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2011 überreichte Jann Jakobs Lord Weidenfeld den M100 Media Award für sein Lebenswerk.

Potsdam, 21.01.2016. Lord Weidenfeld, der 2004 einer der Gründer des M100 Sanssouci Colloquiums und bis zuletzt Co-Chairman des Beirats war, ist am gestrigen Mittwoch im Alter von 96 gestorben. Noch im letzten Jahr nahm er wenige Tage nach seinem 96. Geburtstag am Colloquium teil und hielt am Abend die Dinner Speech (Sie finden Sie hier).
Wir trauern mit seiner Familie um einen großen Europäer und Weltenbürger, dessen Tod eine große, nicht mehr zu schließende Lücke hinterlässt.

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16.11.2015. Nach den Terroranschläge in Paris ist die Dankesrede von Gérard Biard, Chefredakteur des französischen Satiremagazins Charlie Hebdo, die er am 17. September 2015 anlässlich der Verleihung des M100 Media Award in Potsdam gehalten hat, aktuelle denn je, die wir deshalb als Video in voller Länge auf Französisch hier veröffentlichen.

Die deutsche Übersetzung finden Sie als Textversion hier.

 

 

Die 11. Ausgabe des M100 Sanssouci Colloquiums bot erneut spannende Inputs und intensive Diskussionen in einer anregenden Atmosphäre und außergewöhnlich schönen Location. Die Vergabe des M100 Media Award an Charlie Hebdo, die unter größten Sicherheitsvorkehrungen stattfand, war ebenso glanzvoll wie berührend und glänzte durch viel beachtete Reden von Außenminister Frank-Walter Steinmeier, Laudator Ferdinand von Schirach und last but not least Charlie-Hebdo-Chefredakteur Gérard Biard, der die Ehrung stellvertretend für seine Redaktion entgegen nahm.

In den deuteschen Medien wurde über das M100 Sanssouci Colloquium (inkl. dem im Vorfeld stattfindenden M100 Young European Journalists Workshop) über 1.000 Mal berichtet bzw. die Veranstaltung genannt: über 640 mal in Print, 257 in Online-Medien, 69 in Nachrichtenagenturen, 46 mal im Hörfunk und 11 mal im TV. Hinzu kommt die Berichterstattung in ausländischen Medien von Österreich über Dänemark, Russland, Georgien und Ukraine bis nach Brasilien.

Eine Fotogalerie mit den schönsten Bildern des Tages, des Abends und der Nacht finden Sie hier:

Die Reden sind fast komplett zweisprachig online. Die Zusammenfassung der Konferenz folgt demnächst.

Wir danken allen Förderern, Sponsoren und Partnern für die Unterstützung und freuen uns auf das M100 Sanssouci Colloquium 2016!

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Die 11. Ausgabe des M100 Sanssouci Colloquiums bot erneut spannende Inputs und intensive Diskussionen in einer anregenden Atmosphäre und außergewöhnlich schönen Location. Über 50 hochkarätige, internationale Vertreter aus Medien, Wissenschaft und Politik diskutierten vor dem Hintergrund des 70. Jahrestages des Potsdamer Abkommens in drei Sessions über die aktuelle Situation in Europa (die Zusammenfassung der Konferenz finden Sie hier). Die Vergabe des M100 Media Award an Charlie Hebdo, die unter größten Sicherheitsvorkehrungen stattfand, war kämpferisch und berührend und glänzte durch viel beachtete Reden von Außenminister Frank-Walter Steinmeier, Laudator Ferdinand von Schirach und last but not least Charlie-Hebdo-Chefredakteur Gérard Biard, der die Ehrung stellvertretend für seine Redaktion entgegen nahm (alle Reden des M100 Colloquiums und des M100 Media Award finden Sie hier).

In den deutschen Medien wurde über das M100 Sanssouci Colloquium (inkl. dem im Vorfeld stattfindenden M100 Young European Journalists Workshop) über 1.000 Mal berichtet bzw. die Veranstaltung genannt: 642 mal in Print, 257 in Online-Medien, 69 in Nachrichtenagenturen, 46 mal im Hörfunk und 12 mal im TV. Hinzu kommt die Berichterstattung in ausländischen Medien von Österreich über Dänemark, Russland, Georgien und Ukraine bis nach Brasilien.

Eine Fotogalerie mit den schönsten Bildern des Tages, des Abends und der Nacht finden Sie hier:

Wir danken allen Förderern, Sponsoren und Partnern für die Unterstützung und freuen uns auf das M100 Sanssouci Colloquium 2016!

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Die Konferenz in der Orangerie Sanssouci.

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Potsdams Oberbürgermeister Jann Jakobs, Außenminister Frank-Walter Steinmeier, Gérard Biard.

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Jann Jakobs, Gérard Biard, Ferdinand von Schirach.

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