Noch drei Wochen bis zum M100 Sanssouci Colloquium

Potsdam, 27. August 2015. Heute in 3 Wochen diskutieren über 50 spannende Vertreter aus Medien, Politik, Wissenschaft und von relevanten Organisationen aus ganz Europa an einem Tisch in der Orangerie Sanssouci. Thema: Die aktuelle Situation in Europa vor dem Hintergrund des 70. Jahrestages des Potsdamer Abkommens. Am Abend: Verleihung des M100 Media Award‬ an ‪‎Charlie Hebdo‬.
Warum das so wichtig ist, erklärt BILD-Chefredakteur und M100-Beirat Kai Diekmann:
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„Das Einzige, was wir gegen die verabscheuungswürdigen Terroristen tun können, ist furchtlos so zu leben, wie wir leben. Schreiben, was wir schreiben wollen. Zeichnen, malen, dichten, aussprechen, wonach uns der Sinn steht. Der Preis dafür kann in einer Welt des Terrors immer das Leben sein. Aber wenn wir nicht bereit sind, ihn zu zahlen, sind wir auch nicht frei. Unsere Kollegen in Paris haben diesen höchsten Preis der Freiheit gezahlt. Mit dem M100 Media Award verneigen wir uns vor ihnen!"

Großen Dank an unseren langjährigen Partner Medienboard Berlin-Brandenburg!

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Elmar Giglinger, Geschäftsführer Medienboard Berlin-Brandenburg: „Ob geschrieben, gesprochen, gefilmt oder gezeichnet – die freie Meinungsäußerung ist der harte Kern einer freien Gesellschaft und einer funktionierenden Demokratie. Deshalb unterstützt das Medienboard sehr gerne das M100 Sanssouci Colloquium und den diesjährigen M100 Media Award an Charlie Hebdo."

Allianz Kulturstiftung unterstützt das M100 Sanssouci Colloquium

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Michael M. Thoss, Geschäftsführer Allianz Kulturstiftung: „Presse- und Informationsfreiheit sind Grundpfeiler einer   demokratischen Zivilgesellschaft. Deshalb fördert die Allianz Kulturstiftung die Vernetzung von Journalisten aus ganz Europa und ihre Teilnahme am M100 Sanssouci Colloquium.“

Hans-Dietrich Genscher eröffnet M100 Sanssouci Colloquium

Konferenz mit anschließender Verleihung des M100 Media Award an Charlie Hebdo.

Potsdam, 17. August 2015. Der ehemalige deutsche Außenminister und Vizekanzler Hans-Dietrich Genscher eröffnet am 17. September in der Orangerie von Sanssouci das M100 Sanssouci Colloquium. Seine Rede wird sich mit der Frage „Potsdam 1945 bis 70 Jahre danach: Chancen – genutzt oder vertan?“ beschäftigen. Genscher web 1

Hans-Dietrich Genscher hat in seiner politischen Laufbahn die deutsche und europäische Politik entscheidend mitgestaltet und geprägt. Während seiner langjährigen Tätigkeit als Außenminister der Bundesrepublik Deutschland setzte er sich für die Entspannungspolitik zwischen Ost und West ein und beförderte maßgeblich sowohl den Fall der Mauer, als auch die deutsche Wiedervereinigung.

Die internationale Medienkonferenz M100 Sanssouci Colloquium lädt seit 2005 führende Medien- und Meinungs- macher nach Potsdam ein, um über gesellschaftspolitische Themen und die Rolle der Medien zu diskutieren. Die etwa 60 internationalen Teilnehmer beschäftigen sich vor dem Hinter- grund des 70. Jahrestages des Potsdamer Abkommens mit den Auswirkungen der damaligen Beschlüsse und die aktuelle Situation in Europa. Auf der Potsdamer Konferenz  wurden die politische und geografische Neuordnung Deutschlands, seine Entmilitarisierung, die von Deutschland zu entrichtenden Reparationen und der Umgang mit deutschen Kriegsverbrechern verhandelt und am 2. August 1945 von den alliierten Regierungschefs Winston Churchill, Harry Truman und Josef Stalin unterschrieben. Das Abkommen gilt als Grundstein der europäischen Ordnung, die zur Gründung der EU führte.

Zu den Teilnehmern der diesjährigen Konferenz zählen u.a. Klaus Brinkbäumer (Der Spiegel, Hamburg), Stephan-Andreas Casdorff (Der Tagesspiegel, Berlin), Ulrich Deppendorf (ehemaliger Leiter ARD Hauptstadtstudio, Berlin), Anna Diamantopoulou ( “DIKTIO” – Network for Reform in Greece and Europe, Athen), Alexandra Föderl-Schmid (Der Standard, Wien), Kai Diekmann (Bild-Gruppe, Berlin), Sven Gösmann (dpa, Berlin), Dr. Ulrike Guérot (European Democracy Lab, Berlin), Pawel Gusew (Moskowskij Komsomolez, Moskau), Hans-Jürgen Jakobs (Handelsblatt, Düsseldorf), Matthew Kaminski (Politico, Brüssel), Anne McElvoy (The Economist, London), Merit Kopli (Postimees, Tallin), Richard Martyn-Hemphill (The Baltic Times, Lettland), Mathias Müller von Blumencron (FAZ, Frankfurt), Nenad Pejic (Radio Free Europe, Prag), Jan-Erik Peters (Die Welt, Berlin), Prof. Dr. Andreas Rödder (Johannes Gutenberg-Universität, Mainz), Agnieszka Romaszewska-Guzy (Belsat-TV, Warschau), Dr. Jamie Shea (NATO, Brüssel), George N. Tzogopoulos (Analyst, Journalist, Autor, Athen), Dr. Uwe Vorkötter (Horizont Gruppe, Frankfurt) und Christopher Walker (National Endowment for Democracy, Washington).
 
Im Anschluss an die Konferenz findet die Verleihung des M100 Media Award an die französische Satirezeitung Charlie Hebdo statt. Chefredakteur Gérard Biard wird die Auszeichnung entgegennehmen. Die politische Hauptrede des Abends hält Außenminister Frank-Walter Steinmeier.

Die BpB unterstützt das M100 Sanssouci Colloquium

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Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung: „Wie wir gerade und immer wieder sehen, ist die Freiheit der Presse ist eine wichtige Voraussetzung  für eine lebendige und streitbare Zivilgesellschaft. Sie trägt dazu bei, das Verständnis für politische Sachverhalte der Bürgerinnen und Bürger zu fördern und befähigt sie zur politischen und gesellschaftlichen Teilhabe. Die Bundeszentrale für politische Bildung unterstützt deshalb das M100 Sanssouci Colloquium und den diesjährigen M100 Media Award an Charlie Hebdo.“

Auch Sie können das M100 Sanssouci Colloquium unterstützen

Das M100 Sanssouci Colloquium wird von dem Verein Potsdam Media International e.V. getragen, dessen Mitglieder ehrenamtlich tätig sind. Der Verein kümmert sich um die Organisation und Finanzierung des M100 Sanssouci Colloquiums und des Young European Journalists Workshops. Beides finanziert sich durch Förder- und Sponsorengeldern sowie aus Spenden.

Auch Sie oder Ihr Unternehmen können das M100 Sanssouci Colloquium und/oder den M100 Young European Journalists Workshop unterstützen und damit einen Beitrag leisten für eine qualifizierte Ausbildung junger Journalisten sowie für die Verteidigung demokratischer Werte und von Presse- und Meinungsfreiheit in Europa. Der Verein verfolgt satzungsgemäß gemeinnützige Zwecke, für Ihre Spende erhalten Sie eine Spendenbescheinigung. Weiter Informationen finden Sie hier.

Reporter ohne Grenzen unterstützt das M100 Sanssouci Colloquium

matthias spielkamp„Die Pressefreiheit ist unter Druck. Auch in Europa werden Journalisten drangsaliert, bedroht und getötet. Der Einsatz für Pressefreiheit kann deswegen gar nicht genug Mitstreiter haben. Wir freuen uns, dass das M100 Sanssouci Colloquium erneut die Pressefreiheit unterstützt. Der M100 Media Award an Charlie Hebdo ist eine würdige Auszeichnung für die wichtige Arbeit mutiger Journalisten.“

Matthias Spielkamp, Mitglied des Vorstands Reporter ohne Grenzen, Deutschland

Zwischen Politik, Propaganda und Gefängnis

Junge Journalisten aus den Ländern der Östlichen Partnerschaft beschäftigen sich in diesem Jahr  mit Propaganda im Journalismus und was das konkret für sie bedeutet.

Potsdam, 3. August 2015. „Die Ukraine ist ein interessanter Fall von scheinbarer Pressefreiheit“, schreibt Stanislav Sokolov. Die Medien seien fast frei – besonders, wenn man die heutige Situation mit der in den letzten Tagen des Regimes von Victor Janukowytch vergleiche, in denen noch sogenannte ‚Dikakturgesetze‘ verabschiedet wurden. Bei den nationalen Fernsehsendern erkennt er jedoch nur wenig Professionalität, zudem hängen sie komplett vom Willen ihrer Besitzer ab – zumeist Tycoonen mit eindeutigen politischen Zielen und unklaren Kapitalquellen.
Sokolov ist erst 23 Jahre alt, arbeitet aber bereits als leitender Nachrichtenredakteur und Kolumnist für die Website „Novoye Vremya“ (www.nv.ua) in Kiew. Außerdem ist er einer von 25 ausgewählten Nachwuchsjournalisten, die vom 12. bis 18. September am M100 Young European Journalists Workshop in Potsdam teilnehmen, zu dem jedes Jahr im Vorfeld der internationalen Medienkonferenz M100 Sanssouci Colloquium Nachwuchsjournalisten aus Europa zu einem intensiven Fortbildungsseminar eingeladen werden.

 

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Teilnehmer des M100 Young European Journalists Workshop

Die Teilnehmer des diesjährigen M100 Young European Journalists Workshop stehen fest!
In Zusammenarbeit mit und unterstützt vom Auswärtigen Amt beschäftigt sich der Workshop unter Einbeziehung aller Länder der Östlichen Partnerschaft und mit besonderem Fokus auf der Ukraine mit der Anwendung von Propaganda-Instrumenten, der Beeinflussung und Einschüchterung von Journalisten, der Auswirkungen auf das Ansehen der Medien und auf die Bevölkerung sowie auf die Beziehungen zwischen den Ländern beschäftigen. Ziel ist es, den Teilnehmern zu vermitteln, wie Propaganda funktioniert und welche Ziele sie verfolgt, wie man sie erkennt, wie man Informationen verifiziert und wie man sich als Journalist gegen Propaganda, Vereinnahmungen und Manipulationen durch Regierungen und Lobbyisten wehren kann. Mehr zu den diesjährigen Teilnehmern gibt es hier.

Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke Schirmherr des M100 Sanssouci Colloquiums

Brandenburgs Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke hat die Schirmherrschaft des diesjährigen M100 Sanssouci Colloquiums übernommen. Das Colloquium beschäftigt sich in diesem Jahr vor dem Hintergrund des 70. Jahrestages des Potsdamer Abkommens und dem 25. Jahrestag der Wiedervereinigung mit dem heutigen Zustand Europas.Dietmar Woidke

Im Anschluss an die Konferenz findet die Preisverleihung des M100 Media Award statt, mit der in diesem Jahr die Redaktion der französischen Satirezeitung Charlie Hebdo geehrt wird. Mit seiner Schirmherrschaft unterstreicht der Ministerpräsidenten die Bedeutung der Veranstaltung, die seit Jahren ein Forum für internationale Medienvertreter ist und sich für die Verteidigung von Demokratie sowie Presse- und Meinungsfreiheit einsetzt.

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