SAVE THE DATE! M100 Sanssouci Colloquium 2013

ARE THE MEDIA DESTROYING EUROPE?

5. September 2013, Potsdam

 

Angela Merkel in Hitleruniform, Wolfgang Schäuble als Gollum, die Aphrodite mit Stinkefinger, die Griechen als Betrüger, die Italiener als Faulpelze – verfolgt man die Medien der letzten zwei, drei Jahre, ist von europäischer Einigkeit und guter Nachbarschaft wenig zu spüren. Da ist von „Faschismus“ die Rede, von der „Unterwerfung fremder Völker“ und sogar von „Krieg“. „Are the Media destroying Europe?” („Zerstören die Medien Europa?“) lautet folgerichtig das Thema des diesjährigen M100 Sanssouci Colloquiums, das am 5. September 2013 in Potsdam stattfindet.

In einer intensiven, kontroversen Debatte gehen sechs Top-Journalisten aus Europa der Frage nach, welchen Einfluss die Medien auf den europäischen Integrationsprozess und die nachbarschaftlichen Verhältnisse haben, wer warum welche Position einnimmt und welche Rolle die Art der politischen Kommunikation in diesem Zusammenhang spielt. Moderiert wird die Debatte von dem bekannten britischen BBC-Moderator Tim Sebastian, Erfinder der legendären BBC-Interviewreihe „Hardtalk“ und Moderator der „New Arab Debates“ bei Deutsche Welle TV.

 

M100 ist eine Initiative der Landeshauptstadt Potsdam und des Vereins Potsdam Media International e.V. und findet im Rahmen der Medienwoche@IFA statt.

 

PROJEKTASSISTENT/IN GESUCHT!

Für die Vorbereitung und Durchführung der internationalen Medienkonferenz M100 Sanssouci Colloquium in Potsdam suchen wir ab Mitte/Ende Juni bis Ende September 2013 eine/n Projektassistentin/en.

Aufgaben:
Mitarbeit bei der Referenten- und Teilnehmerrecherche und beim Einladungsmanagement des M100 Sanssouci Colloquiums
Mitarbeit bei der Organisation und Betreuung des M100 Young European Journalists
Erstellung von Texten in deutscher und englischer Sprache
Betreuung der Website
Betreuung der Facebookseite
Konferenzdokumentation und Nachbereitung
Pressemonitoring

Anforderungsprofil:
Organisationstalent
Sehr gute Kenntnisse der deutschen und englischen Sprache in Wort und Schrift
Interesse für die Medienbranche
Zuverlässig
Aufgeschlossen und kommunikativ
Selbstständig und flexibel

Die Honorierung erfolgt gegen Rechnung auf Honorarbasis.
Bewerbungen mit Anschreiben, Lebenslauf und Foto bitte an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 

Auszeichnung für M100-Eröffnungsredner Robert Menasse

Robert Menasse, österreichischer Romancier und Essayist und 2012 Eröffnungsredner des M100 Sanssouci Colloquiums, wird für sein Buch „Der europäische Landbote. Die Wut der Bürger und der Friede Europas“ mit dem Preis „Das politische Buch“ der Friedrich-Ebert-Stiftung ausgezeichnet. Die Verleihung findet im Mai statt, ein genauer Termin wird noch bekannt gegeben. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wird verliehen „für herausragende Neuerscheinungen, die sich in kritischer Auseinandersetzung gesellschaftspolitischer Fragestellungen annehmen, diese auf der Höhe der Zeit durchdringen und einem breiten Publikum verständlich machen.“
Mit der 112-seitigen Streitschrift gegen nationalen Kleingeist wollte Robert Menasse in der laufenden EU- und Euro-Krise nach eigenen Worten „einen kleinen Beitrag zur Versachlichung der Diskussion leisten".

Die jüngste gste Auszeichnung ist nur eine weitere von vielen, die Menasse seit Erscheinen des „Europäischen Landboten" in den vergangenen Monaten erhalten hat: So wurden ihm bereits der Donauland-Sachbuchpreis, der Österreichische Kunstpreis und der Heinrich-Mann-Preis zuerkannt.

 

M100 - Wie es begann

Im Bereich "Über M100" finden Sie auch zwei Filme über die Geschichte des M100 Sanssouci Colloquiums: einen über die Gründungsphase im Jahr 2005 (unter anderem mit Interviews mit Jann Jakobs, Mathias Döpfner, Wolfram Weimer, Josef Joffe) und ein Portrait über Lord Weidenfeld.

 

Reden Online

Alle Reden des 8. M100 Sanssouci Colloquiums sind nun hier online nachlesbar: die Eröffnungsrede der Konferenz, gehalten vom österreichischen Schriftsteller Robert Menasse sowie die Reden der Preisverleihung von Jann Jakobs, Oberbürgermeister der Stadt Potsdam (Begrüßungsrede), Dr. Wolfgang Schäuble, Bundesminister der Finanzen, Bundesrepublik Deutschland (Hauptrede), Dr. Paul Achleitner, Aufsichtsratsvorsitzender der Deutschen Bank (Laudatio I), Luca di Montezemolo, Präsident Ferrari S.p.A. (Laudatio II) und Mario Draghi, Präsident der Europäischen Zentralbank (Dankesrede).

 

 

 

EZB-Präsident Draghi kommt nach Potsdam

Schäuble hält Hauptrede, Achleitner und di Montezemolo halten Laudatio

 

Am kommenden Donnerstag, dem 6. September 2012, wird Mario Draghi mit dem M100 Medien Preis ausgezeichnet. Der Präsident der Europäischen Zentralbank kommt unmittelbar nach der mit Spannung erwarteten EZB-Ratssitzung aus Frankfurt nach Potsdam. Der undotierte Preis wird zum Abschluss der am selben Tag stattfindenden internationalen Medienkonferenz M100 Sanssouci Colloquium am Abend im Raffaelsaal verliehen. Draghi wird vom M100-Beirat für sein Engagement ausgezeichnet, den Euro zu stabilisieren und mit allen Mitteln dafür zu kämpfen, das Europäische Haus zusammenzuhalten.

 

Die Hauptrede im Rahmen der Verleihung hält Bundesfinanzminister Dr. Wolfgang Schäuble. Schäuble konnte – nach 2007 – bereits zum zweiten Mal als Hauptredner des Colloquiums gewonnen werden.

 

Die Laudatoren für Mario Draghi sind Dr. Paul M. Achleitner, seit Mai 2012 Aufsichtsratsvorsitzender der Deutschen Bank AG, sowie Luca di Montezemolo, seit 1991 Präsident von Ferrari und in diesem Jahr von der European Business Press Federation (EBP) zu „Europas Manager des Jahres 2012" gekürt.

 

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Robert Menasse eröffnet M100 Sanssouci Colloquium

Der österreichische Romancier und Essayist Robert Menasse eröffnet am   6. September das M100 Sanssouci Colloquium in Potsdam. In seiner Rede „Europa Countdown“ setzt er sich mit der gegenwärtigen Krise der EU auseinander und macht einen verblüffenden Vorschlag zu ihrer Lösung.

Robert Menasse, geboren 1954 in Wien, studierte Philosophie, Germanistik und Politikwissenschaft in Wien, Salzburg und Messina. Von 1981 bis 1988 arbeitete er als Gastdozent an der Universität Sao Paulo, Brasilien. Seit seiner Rückkehr im Jahr 1989 lebt er als freier Schriftsteller in Wien und Brüssel.
Er ist unter anderem Mitglied des P.E.N. Clubs und hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten, unter anderem den Marburger Literaturpreis, den Österreichischen Staatspreis für Kulturpublizistik (mit dem Preisgeld stiftete er den Jean-Améry-Preis für Essayistik), Doderer-Preis, Hölderlin-Preis, Fried-Preis, Grimmelshausen-Preis, Niederländischen Buchpreis und ist Ritter des französischen Ordens der „Arts et Lettres“.
Er ist Verfasser zahlreicher Romane, Essays und Theaterstücke. Demnächst erscheint sein Buch
„Der Europäische Landbote. Die Wut der Bürger und der Friede Europas“ (Szolnay Verlag).

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Twittern und bloggen für mehr Demokratie

Erfolgreicher Abschluss des Jugend Medien Workshops

 

Mit der Präsentation der Ergebnisse in Anwesenheit von Potsdams Oberbürgermeister Jann Jakobs ging am Abend des 23. August der 8. internationale M100 Jugend Medien Workshop für 20 Nachwuchsjournalisten aus 19 Ländern im Medieninnovationszentrum Babelsberg (MIZ) erfolgreich zu Ende. Das Thema lautete „Nach den Web 2.0-Revolutionen: Neue Medien als Instrument für Wandel und mehr Demokratie?”  

„Heute sind Auslandsaufenthalte noch während der Schule und Studiensemester im Ausland ja eher die Regel als die Ausnahme, und man kann über soziale Netzwerke wie Facebook Kontakte und Freundschaften in alle Welt so leicht wie nie zuvor eingehen und pflegen“, sagte Oberbürgermeister Jakobs in seiner Rede. „Dennoch bin ich mir sicher, dass sich eine Chance, wie die Teilnahme an solch einer internationalen Veranstaltung wie dem Potsdamer Jugend Medien Workshop nicht allzu oft bietet. Denn im direkten Gespräch und in der Arbeit miteinander lernen die Teilnehmer manchmal mehr voneinander, als durch monatelange theoretische Beschäftigung mit einer anderen Kultur“. Und genau das sei die Intention, die Idee, die hinter diesem Workshop steckt, so Jakob weiter: Jungen Leuten, die durch ihren Beruf – den Journalismus – entscheidend zur Meinungsbildung beitragen, die Möglichkeit zu geben, über den Tellerrand ihrer Länder und bisherigen Erfahrungen hinauszuschauen und sich mit gleichaltrigen Kollegen auszutauschen.

„Ich hätte nie geglaubt, dass ich so viel lernen kann“, sagte Corinna Vetter, 18, aus Deutschland zum Abschluss des Workshops. Und Anna Saraste, 22, aus Finnland unterstrich: „Es war total spannend, Informationen aus erster Hand von Leuten zu erhalten, die bei den Revolutionen, zum Beispiel in Ägypten und Tunesien, selbst dabei gewesen sind.“

Die Teilnehmer (u.a. Ägypten, Algerien, Bulgarien, Deutschland, Finnland, Georgien, Griechenland, Irak, Jemen, Kosovo, Marokko, Syrien und Tunesien) arbeiteten vier Tage lang unter der Anleitung renommierter Journalisten und Social-Media-Experten wie Jaafar Abdul Karim von Deutsche Welle TV, Moran Barkai vom European Journalism Centre in Maastricht und  Asiem El-Difraoui von der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin. Am Ende erarbeiteten sie eine Medienkampagne zum Thema Wasser, „Not Just Drops – Water For All“, die sie als untereinander vernetztes Gesamtkunstwerk auf allen Kanälen verbreiteten – Facebook, Twitter, Blogs und YouTube.

In einem weiteren Workshop wurden unter Anleitung von Sophia Pfisterer und Letizia Gambini Text- und Videobeiträge für das interkulturelle EMAJ Magazin zum Thema „Vorurteile“ produziert.

Die vier gemeinsamen, inhaltlich reich gefüllten Tage in Potsdam waren für die Nachwuchsjournalisten in jeglicher Hinsicht eine Bereicherung. So setzten sie sich nicht nur in Theorie und Praxis mit den Möglichkeiten der sozialen Medien als Instrumente für einen positiven Wandel auseinander, sondern knüpften auch wertvolle und nachhaltige Kontakte untereinander. Zudem zeigten die Diskussionen zwischen den Teilnehmern deutlich, dass sie hochmotiviert sind, durch ihre Arbeit einen wertvollen Beitrag zum positiven Wandel in ihren jeweiligen Ländern beizutragen.

 

Mario Draghi erhält M100 Medien Preis 2012

EZB-Präsident Mario Draghi wird in diesem Jahr mit dem M100 Medien Preis ausgezeichnet. Der M100 Medien Preis wird im Rahmen der internationalen Medienkonferenz M100 Sanssouci Colloquium am Abend des 6. September im Raffaelsaal in Potsdam verliehen.

Die Hauptrede im Rahmen der Verleihung des M100 Medien Preises hält Bundesfinanzminister Dr. Wolfgang Schäuble. Schäuble hält – nach 2007 – bereits zum zweiten Mal die Hauptrede des Colloquiums.


Mario Draghi ist seit 1. November 2011 Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB) in Frankfurt/Main. Seitdem kämpft er mit allen Mitteln für den Erhalt des Euro und die Stabilisierung der Eurozone. Als wichtigsten Auftrag der EZB bezeichnet er die Wahrung der Preisstabilität und den Schutz der europäischen Sparer.
Draghi, geboren am 3. September 1947 in Rom, war Schüler der exklusiven Jesuitenschule Massimiliano Massimo. Es folgte ein Studium der Ökonomie an der Universität La Sapienza in Rom, das er  1970 mit Bestnote abschloss. 1971 ging er mit einem Stipendium ans Massachusetts Institute of Technology (MIT), wo er sich bei den Nobelpreisträgern Franco Modigliani und Paul A. Samuelson sowie Rudiger Dornbusch und Stanley Fischer qualifizierte. 1976 wurde er zum Ph.D. promoviert.  Nach Stationen als Professor an der Universität Florenz, bei der Weltbank, an der Harvard University und bei Goldman Sachs in London wurde er 2006 Gouverneur der italienischen Zentralbank. Im Mai 2011 wurde er vom Rat der Europäischen Union zum Nachfolger Jean-Claude Trichets bestimmt.
Der M100-Beirat verleiht ihm die Auszeichnung in Anerkennung für sein Engagement, im Rahmen seines Mandats bei der Europäischen Zentralbank die globale Wirtschafts- und Finanzkrise zu lösen, sowohl die Preisstabilität in der Eurozone, als auch die Unabhängigkeit der EZB zu wahren, sowie für seinen Beitrag zu einem stabileren institutionellen Gerüst einer Wirtschafts- und Währungsunion in Europa.

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ARD Tagesschau berichtet vom Jugend Medien Workshop

Am kommenden Montag, dem 20.8., bringt die ARD-TAGESSCHAU um 12 Uhr einen Bericht über den diesjährigen M100 Jugend Medien Workshop. Der Bericht soll auch am Abend in rbb Aktuell gezeigt werden. Um 0:45 Uhr zeigt das ARD-NACHTMAGAZIN einen längeren Bericht über den Workshop. Am Dienstag Vormittag findet bei DEUTSCHE WELLE TV in Berlin mit drei Teilnehmern des Workshops die Aufzeichnung der globalen Talkshow "Shabab Talk" statt, die am Abend um 20.03 Uhr ausgestrahlt wird. Thema des internationalen Jugend Medien Workshops mit 20 Teilnehmern aus 19 Ländern sind die Neuen Medien als Instrument für Wandel und mehr Demokratie.

 

Start des Jugend Medien Workshops

„Wir sind die Zukunft“: Blogger, Aktivisten und preisgekrönte Nachwuchsjournalisten aus Nordafrika und Europa in Potsdam


In einer Woche, am 20. August 2012, startet der achte internationale M100 Jugend Medien Workshop im Medieninnovationszentrum Babelsberg (MIZ) in Potsdam. In diesem Jahr zum ersten Mal dabei: Nachwuchsjournalisten aus arabischen Ländern wie Ägypten, Algerien, Irak, Jemen, Marokko, Tunesien und Syrien. Unter dem Thema „Nach den Web 2.0-Revolutionen. Neue Medien als Instrument für Wandel und mehr Demokratie?” arbeiten sie vier Tage lang gemeinsam mit jungen Medienmachern aus Armenien, Bulgarien, Deutschland, Finnland, Georgien, Griechenland, Italien, Kosovo, Russland, Türkei, Ukraine und Ungarn an Ideen und Konzepten für soziale Medien wie Facebook, twitter, YouTube und Co.

Viele Teilnehmer haben bereits weitreichende journalistische Erfahrungen, engagieren sich für Demokratie und Bürgerrechte und wirken aktiv am politischen Leben und Wandel in ihren Ländern mit. Nur sechs Beispiele:

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Hochrangige Redner beim M100 Sanssouci Colloquium 2012

Gordon Bajnai, von 2009 bis 2010 ungarischer Ministerpräsident, Dimitris Droutsas, ehemaliger griechischer Außenminister sowie sein bulgarischer Amtskollege Dr. Solomon Passy sind die Keynote-Speaker des diesjährigen M100 Sanssouci Colloquiums. An die Reden schließt sich jeweils eine knapp einstündige Diskussion mit allen Teilnehmern der Konferenz an.

Die Keynotes:

Gordon Bajnai
„The Crisis of Crisis Management“
Gordon Bajnai (44) war von April 2009 bis Mai 2010 Ministerpräsident Ungarns. Er ist Berater des Center for Strategic International Studies (CSIS) in Washington und Mitglied des Europäischen Rates für auswärtige Angelegenheiten. Zudem ist er außerordentlicher Professor an der Columbia Universität SIPA und Gaststipendiat an der John Hopkins Universität SAIS in Washington D.C.
In seiner Keynote spricht er über die Krise des europäischen Krisenmanagements in Bezug auf die ökonomische und gesellschaftliche Situation in den Mitgliedsländern der Währungsunion.

Dimitris Droutsas
Der griechische Politiker und Rechtsanwalt Dimitris Droutsas (44) war von September 2010 bis Juni 2011 Außenminister Griechenlands. Er ist Mitglied der sozialistischen Partei PASOK und seit Juni 2011 Mitglied des Europäischen Parlaments.
Droutsas kritisiert die politischen Kräfte in Griechenland. Sowohl das bestehende politische System, als auch das Mediensystem müssten geändert werden. Er sieht die Krise auch als Chance, Dinge in Griechenland grundlegend zu ändern. In seiner Keynote referiert er über die Wirtschaftskrise mit besonderem Augenmerk auf Griechenland.

Dr. Solomon Passy
„Nationalism, Populism and other drawbacks of Democracy: The Solution how to overcome them”
Solomon Passy (55) war von 2001 bis 2005 Außenminister Bulgariens. Der Doktor der Mathematik hat unter anderem den Austritt Bulgariens aus dem Warschauer Pakt und den Eintritt zur NATO wesentlich vorangetrieben. Er war u.a. Mitglied des Ausschusses für Europäische Angelegenheiten, gründete als Vorsitzender der OSCE einen interreligiösen Dialog zwischen Christen, Muslimen und Juden und leitete ein strategisches Programm für demokratische Reformen im OSCE ein. Er ist Gründer und Präsident des bulgarischen Atlantic Clubs und hat an vier bulgarischen Antarktis-Expeditionen teilgenommen. Seine Rede behandelt das Wiederaufflammen von Nationalismus, Populismus und anderen Gefährdungen für die Demokratie als Folge der Europäischen Krise.

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Starke Partner unterstützen M100 Sanssouci Colloquium

Neben der Stadt Potsdam hat das M100 Sanssouci Colloquium auch in diesem Jahr mit dem Medienboard Berlin-Brandenburg, der Bertelsmann AG, Google und Audi starke und bewährte Partner an seiner Seite. „M100 passt perfekt unter das Dach der MEDIENWOCHE@IFA!“, so Elmar Giglinger, Geschäftsführer des Medienboard Berlin-Brandenburg: „Dass sich jedes Jahr 100 der wichtigsten europäischen Publizisten hier in Potsdam treffen, stärkt die Rolle der Hauptstadtregion als Ort der politischen, gesellschaftlichen und medienpolitischen Debatte von internationaler Relevanz."

 

Werner Eggert, Leiter der von Bertelsmann gegründeten International Academy of Journalism, sagt: „Das M100 Sanssouci Colloquium bringt Journalistinnen und Journalisten aus vielen Ländern miteinander ins Gespräch und fördert damit weltweit die Qualität in den Medien. Bertelsmann freut sich, dazu einen Beitrag leisten zu dürfen.“


Kooperationspartner des M100 Sanssouci Colloquiums sind Freedom House, Reporter ohne Grenzen, Institute for Advanced Sustainability Studies e. V. (IASS), Axel Springer Akademie, Human Rights Watch, Land Brandenburg und die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg.

Unter dem Titel „What kind of Europe? Learning from the Crisis“ lädt das M100 Sanssouci Colloquium am 6. September 2012 zum achten Mal Chefredakteure, Kommentatoren und Politiker aus Europa in die Orangerie von Sanssouci nach Potsdam ein.

 

Hochkarätige Teilnehmer aus Politik und Medien

am 6. September in Potsdam

 

Unter dem Titel „What kind of Europe? Learning from the Crisis“ diskutieren beim 8. M100 Sanssouci Colloquium Chefredakteure, Kommentatoren und Politiker aus Europa in der Orangerie von Sanssouci über Ursachen, Konsequenzen und Chancen der europäischen Krise.

Erwartet werden u.a. Gordon Bajnai (ehemaliger Ministerpräsident von Ungarn), Agron Bajrami (Chefredakteur Koha Ditore, Kosovo), Rowan Barnett (Deutschlandchef Twitter), Borja Bergareche (Korrespondent ABC, Spanien), Erik Bjerager (Chefredakteur Kristeligt Dagblatt, Dänemark), Wolfgang Blau (Chefredakteur ZEIT online), Nikolaus Blome (Stellvertretender Chefredakteur BILD), Stephan-Andreas Casdorff (Chefredakteur Der Tagesspiegel), Sabine Christiansen (TV-Produzentin), Mary Dejevsky (Kolumnistin The Independent, GB), Ulrich Deppendorf (Leiter ARD Hauptstadtstudio), Mathias Döpfner (CEO Axel Springer AG), Cord Dreyer (Geschäftsführer und Chefredakteur dapd), Dimitris Droutsas (ehemaliger Außenminister von Griechenland), Janis Emmanouilidis (European Policy Centre, Brüssel), Knut Engelmann (Chefredakteur The Wall Street Journal Deutschland), Peter Frey (Chefredakteur ZDF), Anthony Gooch (OECD, Paris), Ralph Grosse-Bley (Chefredakteur Blick, Schweiz), Manfred Hart (Chefredaktion Bild.de), Michael Hirz (Programmgeschäftsführer Phoenix), Roger Köppel (Chefredakteur Die Weltwoche, CH), Xenia Kounalaki (Leiterin des Auslandsressorts, Kathimerini, Griechenland), Solomon Passy (ehemaliger Außenminister von Bulgarien), Bertrand Pecquerie (CEO Global Editors Network, Frankreich), Jan-Eric Peters (Chefredakteur Die Welt), Ines Pohl (Chefredakteurin taz), Agnieszka Romaszewska-Guzy (Direktorin Belsat TV, PL), Christoph Schwennicke (Chefredakteur Cicero) , Andrea Seibel (Stellv. Chefredakteurin Die Welt), Wawrzyniec Smoczynski (Auslandsredakteur Polityka Weekly, Polen), Beate Wedekind (Beate Wedekind GmbH), N. Clemens Wortmann (Geschäftsführer AFP) und viele mehr.

 

M100 Jugend Medien Workshop 2012

Die Teilnehmer des Jugend Medien Workshops stehen fest!

 

Harte Auswahl der Teilnehmer des diesjährigen Jugend Medien Workshops vom 19. bis 24. August in Potsdam. 20 Plätze für 130 Bewerber, von der Qualität her hätten wir 40 oder 50 nehmen können. Viele haben sich aktiv an den Aufständen in den arabischen Ländern beteiligt, noch mehr beschäftigen sich intensiv mit dem Thema "Soziale Netzwerke, Politik und Demokratie" und machen tolle Projekte in ihren Ländern. Die Entscheidung war extrem schwer, aber jetzt freuen wir uns auf Teilnehmer aus Ägypten, Algerien, Armenien, Bulgarien, Deutschland, Finnland, Georgien, Griechenland, Irak, Italien, Jemen, Kosovo, Marokko, Russland, Syrien, Tunesien, Türkei, Ukraine und Ungarn!

 

M100 Jugend Medien Workshop 2012

Rekord-Bewerberzahl für den internationalen M100 Jugend Medien Workshop!

 

Für den diesjährigen M100 Jugend Medien Workshop (19. bis 24.8.2012 in Potsdam) haben sich rund 130 Nachwuchsjournalisten zwischen 18 und 26 Jahren aus 34 Ländern beworben! Das Thema lautet: „Nach den Web 2.0-Revolutionen. Neue Medien als Instrument für mehr Demokratie?”.

Die Bewerbungen kommen u.a. aus Ägypten, Algerien, Armenien, Bulgarien, Finnland, Georgien, Griechenland, Irak, Italien, Jemen, Kosovo, Libyen, Litauen, Marokko, Mazedonien, Pakistan, Rumänien, Russland, Syrien, Tunesien, Türkei, Ukraine, Ungarn, Weißrussland und Deutschland. Interessenten waren aufgerufen, einen kurzen Text über das Thema „Revolution im Netz – welchen Einfluss haben Facebook, Twitter und Co. auf Gesellschaft, Politik und Journalismus in meinem Land?” zu schreiben. Bis Mitte Juli werden ca. 20 Bewerber ausgewählt, die im August nach Potsdam eingeladen werden.

Der M100 Jugend Medien Workshop ist eine Initiative der Stadt Potsdam und des Vereins Potsdam Media International e.V. Er wird gefördert vom Auswärtigen Amt und der ZEIT-Stiftung und findet in Kooperation mit dem Medienkompetenz- und Innovationszentrum Babelsberg (MIZ), der Deutschen Welle, der European Youth Press und Intajour (International Academy of Journalism) statt.

 

M100 Sanssouci Colloquium 2012

“What kind of Europe? Learning from the Crisis”

 

Potsdam, 6 September 2012
Europa steckt inmitten einer seiner ernstesten Krisen, finanziell, politisch und gesellschaftlich. In dieser Krise scheint die Politik vor allem damit beschäftigt, ein finanz-politisches Feuer nach dem anderen zu löschen, ohne jedoch ihr Handeln zu erklären. Dabei haben sich nicht nur das Vertrauen in die integrative Kraft der Märkte, sondern auch die Idee, der Sinn der EU verstehe sich von selbst, längst als Trugschluss erwiesen.


Doch der Krise wohnt auch eine Chance inne. Denn künftig geht es nicht mehr um mehr oder weniger Europa, es geht um die Frage, wofür Europa steht. Durch den Streit über das Verhältnis zwischen Wettbewerb und sozialer Sicherheit, zwischen Staat und Markt, entsteht auch Aufmerksamkeit und Öffentlichkeit. Hier sind die Medien gefragt, die Debatten – nicht nur aus nationaler Perspektive – zu thematisieren und zu begleiten und in den europäischen Bezugsrahmen einzuordnen.

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M100 JUGEND MEDIEN WORKSHOP 2012: BEWERBUNGSAUFRUF!

„Nach den Web 2.0-Revolutionen:  Neue Medien als Instrument für Wandel und mehr Demokratie?”


Vom 19. bis 24. August 2012 in Potsdam/Deutschland

 

2011 wurden zum ersten Mal Regimewechsel durch soziale Netzwerke initiiert: nachdem, beginnend in Tunesien, Blogger und Aktivisten über Facebook, Twitter & Co. zu Demonstrationen gegen ihre herrschenden autoritären Regime aufgerufen hatten, gingen 2010/2011 Abertausende in etlichen Staaten Nordafrikas und des Nahen Ostens auf die Straße und bewirkten – wie in Tunesien und Ägypten – den Sturz ihrer Machthaber. Auch in anderen arabischen Ländern, etwa in Libyen, Syrien und Bahrain, spielten und spielen sie bei den Rebellionen und dem politischen Wandel eine große Rolle. Überall auf der Welt sind junge Menschen im Internet und in sozialen Netzwerken politisch aktiv: sie twittern, posten und bloggen direkt und ohne Zeitverzögerung Meinungen, Stellungnahmen und Nachrichten in die Welt.


Die Transformation im arabischen Raum hat unsere Sicht auf die sozialen und neuen Medien verändert. Die politische Komponente wird stärker gewichtet, durch die Möglichkeit, mittels des Internets die Gesellschaft zu verändern, machte schnell der Begriff „Facebook-Revolution” die Runde. Und obwohl Revolutionen und politischer Wandel nach wie vor von Menschen getragen werden, hat die technische Revolution des Web 2.0 und das dadurch ermöglichte sogenannte „crossmediale” Zusammenspiel von neuen mit konventionellen Medien wie Print und Fernsehen eine entscheidende Rolle gespielt und wird vermutlich auch weiterhin von großer Bedeutung bleiben. Im Rückblick dürfte die Web 2.0 Revolution als ebenso bedeutsam in die Geschichte eingehen wie die Erfindung der Druckpresse oder der audiovisuellen Massenmedien und deren Digitalisierung.

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M100 mit Potsdamer Kongress Preis ausgezeichnet

Das M100 Sanssouci Colloquium wurde gestern Abend (Dienstag, 8. November 2011) für die im Jahr 2010 stattgefundene Konferenz „Pressefreiheit in Europa“ in der Kategorie „Wiederkehrende Veranstaltungen“ (Preis der ERFA-Gruppe) mit dem Potsdamer Kongress Preis ausgezeichnet.

 

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Video M100 Sanssouci Colloquium 2012

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