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Der Journalist der Zukunft

Unter der Schirmherrschaft von Dagmar Reim, Intendantin des Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb)

Donnerstag, 21. August 2008
Anreise

19 Uhr:
Come Together
„Café Hundertwasser“, Potsdam

Freitag, 22. August 2008

09.30 – 09.51 Uhr:
Treffen Hauptbahnhof Potsdam
Fahrt nach Berlin

11.00 -12.30 Uhr:
BILD-Zeitung: Besuch der Redaktionskonferenz
Axel-Springer AG

12.30 – 14.00 Uhr:
Internes Meeting
Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ)
Gruppenaufteilung, Aufgabenverteilung, Strukturierung, Planung

14.00-16.00 Uhr:
Workshop / Diskussion
„Boulevard-Journalismus “
Axel-Springer AG

Julian Reichelt, Chefreporter BILD
Julian Reichelt, 28 Jahre alt, volontierte an der Axel Springer Journalistenschule und ist seit dem 1. Januar 2007 Chefreporter bei BILD. Sein Schwerpunkt sind die Konflikte im Nahen und Mittleren Osten. In den letzten Jahren berichtete er unter anderem über den Tsunami in Thailand, die Kriege im Libanon, Irak und Afghanistan.
Nach dem Besuch der Redaktionskonferenz haben die Teilnehmer die Möglichkeit, ihm Fragen zu stellen und sich mit ihm auszutauschen.

16.30-19.00 Uhr:
Workshop / Diskussion
„Mehr Leser, weniger Journalismus“
Das Internet und seine Auswirkungen auf die Zeitungsredaktionen der Welt
Institut für Medien- und Kommunikationspolitik IfM, Berlin

Dr. Stephan Weichert, Publizist, Medienforscher und Senior Researcher des IfM
Stefan Niggemeier, Journalist (F.A.Z.) und Blogger
Leif Kramp, wissenschaftlicher Mitarbeiter des IfM

Das Internet bedeutet für Zeitungen vor allem eines: Werbekunden brechen weg. Die Washington Post hat, obwohl sie online von über neun Millionen Menschen gelesen wird, kürzlich ihre Redaktion erheblich verkleinern müssen. Das Paradoxe ist: Zeitungen werden mehr gelesen als je zuvor, die finanziellen Bedingungen werden aber gleichzeitig immer schlechter. Die USA ist Europa in der Entwicklung voraus, man kann dort sehen, welche Folgen hier zu erwarten sind. Die Auslandskorrespondenten und die Recherche-Teams sind die ersten, die dem Sparzwang zum Opfer fallen. Auf die journalistische Qualität hat das zum Teil erhebliche Auswirkungen, weshalb in den USA bereits erste unabhängige Institute entstehen, die die Redaktionen von Zeitungen bei der Recherche unterstützen. Das Internet wirkt aber auch aus technischen Gründen revolutionär auf die Herstellung von Texten. Die Leser im Netz suchen eher nach kurzen, auf ihre Frage zugeschnittene Informationen. Wie unterscheiden sich aber die Texte in der Netzausgabe von denen in der Printausgabe? Was hat der Journalist dabei zu bedenken? Was bedeutet es in diesem Zusammenhang, dass manche Zeitungen ihre online und ihre Print-Redaktionen zusammenlegen? Wie sind Strukturen des Qualitätsjournalismus zu sichern und welche Geschäftsmodelle werden sich durchsetzen? Diese und andere Fragen werden Lutz Hachmeister, Stephan A. Weichert und Stefan Niggemeier diskutieren.

Samstag, 23. August 2008
Electronic Media School, Potsdam-Babelsberg

9.30 – 13.00 Uhr:
Workshop
„Der Journalist der Zukunft“
Workshop und Erfahrungsaustausch

Rudolf Porsch, Geschäftsführer Axel Springer Akademie, Berlin
Corinna Emundts, Politikkorrespondentin (tagesschau.de), Berlin

Was ist die Funktion des Journalisten der Zukunft?
Was macht der Journalist der Zukunft und wie?
Welche Ausbildungswege eignen sich?

Die Teilnehmer sollen
- Best Practice-Beispiele von berufsbildendem
  Training für Nachwuchsjournalisten lernen
- über Zukunftsvorstellungen, Rollenmodelle
  und Verantwortung sprechen
- über das Tagesgeschäft von Journalisten in
  der Zukunft diskutieren
- erforderliche Fähigkeiten und Fachw beurteilen
- mit ihren Kollegen im Workshop netzwerken
- während des Workshops einen Cross Media
  Report produzieren (Film und Blog)

13.30 – 14.30 Uhr:
Lunch

14.30 – 16.00 Uhr:
Workshop
„Win-win oder Lose-lose?“
In Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung

Dr. Tobias Dürr,
Chefredakteur des Magazins „Berliner Republik“

Für das fehlende Vertrauen der Bevölkerung in ihre Regierung machen Politiker oft die negative Berichterstattung und damit Journalisten verantwortlich. Journalisten hingegen erinnern an ihre Funktion als vierte Gewalt im Staat, politische Entscheidungen durch kritische Berichterstattung zu kontrollieren.
Eine konstruktive Zusammenarbeit zwischen Politik und Journalismus könnte die Spannungen lösen, aber lässt sich das mit einer kritischen Kontrolle der politischen Entscheidungen vereinbaren?
Wie sieht das Verhältnis zwischen Politik und Journalismus in den einzelnen Ländern Europas aus und in welche Richtung verändert es sich? Gibt es eine „richtige“ Mitte zwischen Abstand und Nähe, ein geeignetes Kriterium für „gute“ und „schlechte“ Beziehungen? Diese und weitere Fragen sollen im Workshop diskutiert werden.

16.00– 16.30 Uhr:
Coffeebreak

16.30 – 18.30 Uhr:
Workshop
„Win-win oder Lose-lose?“
(Fortsetzung)

Sonntag, 24. August 2008
Electronic Media School, Potsdam-Babelsberg

09.30 – 12.30 Uhr:
Zusammenstellen der Ergebnisse in präsentierbare Arbeiten

Rudolf Porsch, Geschäftsführer Axel Springer Akademie, Berlin
Film, Blog, Fotos

12.30 – 13.30 Uhr:
Lunch

13.30 – 17.00 Uhr:
Zusammenstellen der Ergebnisse in präsentierbare Arbeiten (Fortsetzung) Film, Blog, Fotos

17.30 – 19.00 Uhr:
Technische Probe
Kutschstall Am Neuen Markt, Potsdam

19 Uhr:
Abschlussveranstaltung
Kutschstall, Am Neuen Markt, Potsdam
Präsentation der Ergebnisse der Working Sessions (Film, Blog, Fotos) im Beisein von Schirmherrin Dagmar Reim Intendantin Rundfunk-Berlin-Brandenburg), des Oberbürgermeisters der Stadt Potsdam, Jann Jakobs, von Vertretern der Stadt, der Landesregierung, Mitgliedern des Beirates, Journalisten u. a.

Montag. 25. August 2008
Abreise