
Sehr geehrter Herr Bundesinnenminister Dr. Schäuble,
sehr geehrter Herr Ministerpräsident Platzek,
Herr Oberbürgermeister Jakobs,
sehr geehrter Lord Weidenfeld,
meine sehr verehrten Damen und Herren,
Globalisierung als Chance, Globalisierung als Herausforderung – zwischen diesen beiden Polen bewegt sich die Diskussion, die auch in Deutschland geführt wird. Der Umgang mit dem Thema hat entscheidende Auswirkungen darauf, wie sich dieses Land nach außen präsentiert, mehr noch: wie es von seinen Nachbarn wahrgenommen wird. Einen komplexen Teilaspekt haben Sie heute erörtert. Wie ist der Dialog zwischen Europa und dem Nahen Osten zu führen? Wie gelingt die wechselseitige Darstellung der Kulturen in den Medien des jeweiligen Kulturkreises? Sie haben nach Antworten auf diese und andere Fragen gesucht. Keine leichte Aufgabe, berührt das Thema doch aus der europäischen Perspektive die individuelle und unternehmerische Autonomie, den Freiheitsbegriff, aber auch Werte wie Respekt und Toleranz. Letztlich geht es um Verantwortung.
Eine Standortinitiative wie „Deutschland – Land der Ideen“ kann sich diesen Fragen nicht verschließen, sie will es auch nicht. Denn genau aus diesem Spannungsfeld erwächst ihr Anspruch: den Blick zu schärfen für ein differenziertes, authentisches Bild einer Kultur, einer Gesellschaft, eines Landes. Deshalb freuen wir uns, dass Sie diese Diskussion in unserem Land geführt haben – eine wichtige Diskussion, auf deren Ergebnisse wir gespannt sein dürfen. |