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06.09.2008 Berliner Morgenpost
Medienpreis für Ingrid Betancourt

Politikerin bedankt sich mit bewegender Videobotschaft von Nicole Dolif

Sie ist die ideale Wahl, darüber war die Jury sich einig. Und so wurde gestern in Potsdam die Anfang Juli aus jahrelanger Geiselhaft befreite kolumbianische Politikerin Ingrid Betancourt mit dem Medienpreis der Journalistenvereinigung „M100 Sanssouci Colloquium“ ausgezeichnet. „Eine unbeugsame Kämpferin für die Demokratie!“, sagte Brandenburgs Ministerpräsident Platzeck bei der Gala zur Preisverleihung im Schlosstheater des Neuen Palais.
Die Auszeichnung fand im Rahmen des M100 Sanssouci Colloquiums statt, einem jährlichen Treffen führender Journalisten und Medienmacher. Aus Deutschland nahmen unter anderen Mathias Döpfner (Axel Springer AG) und Michael Thumann (Die Zeit) teil.
Das Thema der diesjährigen Konferenz waren der Kaukasus, Russland und Zentralasien. In diesem Zusammenhang unterstrich Platzeck die Verantwortung der Medien. Dort tobe eine Propagandaschlacht darüber, wer die Schuld an Konflikt zwischen Russland und Georgien trage. Der frühere britische Außenminister David Owen monierte, dass im Konflikt die georgische Aggression in Südossetien oft unerwähnt bleibe. (...)




   
 
   
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