Sihem Bensedrine hält Hauptrede
Die tunesische Menschenrechtlerin und Journalistin Sihem Bensedrine hält die Hauptrede beim diesjährigen M100 Sanssouci Colloquium. Auf der internationalen Konferenz diskutieren am 8. September hochrangige Medienvertreter aus Nordafrika, dem Mittleren Osten, Dubai sowie aus West- und Osteuropa über das Thema „Global Democracy – A Triumph for Social Networks?“
Sihem Bensedrine ist eine der bekanntesten tunesischen Oppositionellen, Sprecherin des Nationalen Rats für Freiheit in Tunesien (CNLT) und Chefredakteurin der Online-Zeitung „Kalima“. Sie setzt sich seit über zehn Jahren für Presse- und Meinungsfreiheit ein. Nach Verfolgung und Inhaftierung ging sie 2009 ins Exil. Nach dem Rücktritt Ben Alis kehrte sie in ihre Heimat zurück.Weitere Teilnehmer der Konferenz sind u. a. Stephan-Andreas Casdorff (Der Tagesspiegel, Berlin), CANVAS-Mitbegründer Slobodan Djinovic (Belgrad), Asiem El-Difraoui (Stiftung Wissenschaft und Politik, Berlin), Nakhle El-Hage (Al Arabiya, Dubai), Said Essoulami (CMF Mena, Paris), Regina von Flemming (Axel Springer Russia, Moskau), Peter Frey (ZDF, Mainz), Grzegorz Jankowski (Fakt, Warschau) Hans-Ulrich Jörges (Stern, Berlin), Christoph Lanz (Deutsche Welle TV, Berlin), Georg Mascolo (Der Spiegel, Hamburg), Michael Naumann (Cicero, Berlin), Gamal Abdel Gawad Soltan (Al Ahram Center for Political and Strategic Studies, Kairo) und Frank Thomsen (Stern.de, Hamburg).